Wallfahrt nach Andechs
München (25. Juni 2007) – Über 120 Friseure aus ganz Bayern und anderen Bundesländern folgten der Einladung des Landesinnungsverbandes des bayerischen Friseurhandwerks zu einer Wallfahrt auf den Heiligen Berg von Andechs. Im Gottesdienst dankten sie für den göttlichen Beistand im vergangenen Jahr. Im Mittelpunkt standen Fürbitten für Unternehmer, Arbeitnehmer und Lehrlinge im Friseurhandwerk.

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Seit nunmehr vier Jahren lädt der LIV Bayern einmal im Jahr zu einer Wallfahrt. Dieses Jahr waren die Organisatoren von der Teilnahme überwältigt. Über 120 Friseure kamen nach Andechs, um einen Wallfahrtsgottesdienst zu feiern. „Die hervorragende Resonanz freut uns sehr“, so Landesinnungsmeister Andreas Popp. Sogar aus Niedersachsen kamen Friseure angereist und kombinierten die Wallfahrt mit einem Kurzurlaub in Bayern. Die wichtigen Themen der Wallfahrt lauteten existenzsichernde Einkommen, Ausbildung junger Menschen, Unternehmerausbildung sowie Steuer- und Abgabenlast. So lautete auch eine der Fürbitten: „Unser Beruf ist in den vergangenen Wochen bei der Mindestlohndebatte fälschlicherweise immer wieder als Negativbeispiel genannt worden. Gott unser Vater, hilf uns, dass wir in unseren Unternehmen existenzsichernde Einkommen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber erwirtschaften können.“ Die nächste Wallfahrt der Friseure findet am 23. Juni 2008 statt.

Fürbitten für die Wallfahrt am 25. Juni 2007 auf den Heiligen Berg von Andechs

    • Viele Jugendliche beenden in diesen Tagen die Schule und suchen eine berufliche Perspektive.
      Gott unser Vater, hilf den Schulabgänger, dass sie im Beruf ihre Berufung finden und sich selbst verwirklichen können.

    • Heute werden in Bonn wichtige Weichenstellungen für die künftige Ausbildung in unserem Beruf vorgenommen.
      Gott unser Vater, gib den Verantwortlichen in unserer Berufsorganisation Kraft und Mut, sich immer wieder aufs Neue für die Belange unseres Berufes einzusetzen.

    • Unser Beruf ist in den vergangenen Wochen bei der Mindestlohndebatte fälschlicherweise immer wieder als Negativbeispiel genannt worden.
      Gott unser Vater, hilf uns, dass wir in unseren Unternehmen existenzsichernde Einkommen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber erwirtschaften können.

    • Immer mehr Menschen machen sich in unserem Beruf selbständig.
      Gott unser Vater, lass sie zu verantwortungsvollen und erfolgreichen Unternehmern heranreifen, die Lehrlinge ausbilden und Mitarbeiter beschäftigen.

    • Unnötige Vorschriften und die hohe Steuer- und Abgabenlast machen uns in unseren Unternehmen das Leben schwer.
      Gott unser Vater, gib unseren Politiker den Mut, mit dem Bürokratieabbau ernst zu machen und die erforderlichen Steuer- und Sozialreformen durchzuführen.