Sattes Plus bei
Friseurlehrlingen
Frauen dominieren den Beruf
München
(25. April 2005) – 6,9 Prozent mehr Ausbildungsverträge als
im Vorjahr schlossen Bayerns Friseure 2004. Nach dem interessenspolitischen
Erfolg für den Erhalt des Meisterbriefes ist damit der Optimismus
an den Ausbildungsmarkt der Branche zurückgekehrt.
2529 junge Menschen haben einen Ausbildungsvertrag als Friseur/in im
vergangenen Jahr geschlossen. Das sind 163 Verträge mehr als im
Vorjahr, als die Branche von der drohenden Degradierung des Friseurberufs
durch die anstehende Handwerksreform geschockt war. Landesinnungsmeister
Andreas Popp: „Wir sind froh, wieder ein sattes Plus bei unseren
Lehrlingen zu verzeichnen.“ Derzeit bilden die bayerischen Friseure
6267 Lehrlinge in ihrem Handwerk aus.
Die Zahl der Nachwuchsfriseure ist damit immer noch um 2,8 Prozent rückläufig.
Im Vergleich zu 2003 flachte der Rückgang jedoch deutlich ab (damals
7,6 Prozent). Mit 91,8 Prozent dominieren ganz klar die Frauen bei den
Berufsanfängern.
Erfreulich entwickelt sich die Vorbildung der Lehrlinge. Der Anteil
der Realschüler ist auf 15,9 Prozent, der der Abiturienten auf
1,9 Prozent gestiegen. Der Hauptschüleranteil beträgt 70,4
Prozent und ist gesunken.
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